19.–20. Mai — Hobo-Camping, breitere Schuhe und Norovirus-Panik
Ein Ruhetag, Solarzellen auf dem Prüfstand und die Erfindung — oder Wiedererfindung — des Hobo-Campings.
Ein Ruhetag, Solarzellen auf dem Prüfstand und die Erfindung — oder Wiedererfindung — des Hobo-Campings.
Ein Tag am Bach, ein Karabiner der den nächsten Schritt entscheidet, 33 Meilen durch die Nacht, ein Puma und Frühstück bei McDonald's.
Ein langsamer Morgen, Solarzellen die funktionieren, eine Flussüberquerung und eine letzte Meile im Dunkeln — ein guter Tag, alles in allem.
Vier Tage in Big Bear: ein Paket das zu spät ankam, Hosen die nie gefunden wurden, Mac and Cheese der kein richtiger Käse war, und ein Wasserfilter der tatsächlich funktioniert hat.
Ein Bus, eine neue Stirnlampe, eine pensionierte Geologin und ein kurzer Passschreck — Big Bear hatte auf allen Fronten zu bieten.
Um 2 Uhr aufgestanden, ein Sturz im Dunkeln, ein wunderschöner Sonnenaufgang und 16 Meilen bis zu einem Lagerfeuer — nicht unbedingt in dieser Reihenfolge der Wichtigkeit.
Im Bach laufen war die klügste Entscheidung des Tages — und die Sandalen stehen offiziell zur Disposition.
Über zehn Liter Wasser, die erste Flussüberquerung und ein Nacht-Experiment, das wertvolle Daten gesammelt hat.
Ein Walmart-Ausflug auf Campingstühlen, Trail Magic mit Spareribs und ein 30kg-Rucksack. Ungefähr ein Monat in den USA.
Kein Essen, kaum Wasser, neun Meilen bis zur nächsten Quelle, eine gefilterte Pfütze und ein Mond so hell, dass er mich wach gehalten hat.
Noch einen Tag in den Bergen geblieben, es fing an zu schneien und das Gas ging mitten beim Kochen aus. Lauwarmer Kartoffelstock zum Abendessen.
Der übliche Mittags-Start, die zwei Frauen die ich täglich überhole, starker Wind und mehr oder weniger der letzte Abschnitt in den Bergen.
Noch immer im Waldbrandgebiet, den ganzen Tag Dornen, ein Star-Wars-Festival das ich ausgelassen habe und ein perfekter Abendessen-Spot auf einem Felsen mit Aussicht.
Ein langer Tag, spät unterwegs, ein zurückgebrachter Hut und etwas mit Augen im Dunkeln auf dem Weg zur Wasserquelle.
Eine spontane Mitfahrt von drei Fremden, Sauerteig-Buns von einer Familie und die Wahl zwischen Schwefelwasser und einem längeren Fussmarsch.
Ranger Station noch geschlossen, Sushi besser als erwartet und ein Hiker in Idyllwild, der auf ein neues Zelt wartet.
Sandalen ausnahmsweise, ein Burger im Paradise Valley Cafe und die Permit-Situation weiterhin ungelöst. Nacht im Idyllwild Bunkhouse.
Little Bear verlassen, gelaufen bis die Gespräche verstummten und den letzten Campspot bei einer Klippe gefunden.
Eine Stunde Schlaf, ein fast weggewehtes Zelt und ein Mann, der versuchte herauszufinden warum er überhaupt draussen ist. Little Bear erreicht.
Verspätete Sandwiches, ein Adler und ein Mann, der genau wusste was ich vorhatte. 18 Meilen bis zu Mike’s Place.
Nachschub-Rechnungen, wiedergefundene Heringe und ein mexikanisches Sandwich für 7 Uhr bestellt. Noch ein Ruhetag — der letzte.
Nasse Ausrüstung, eine heisse Dusche und Heringe irgendwo auf dem Trail. Erster Post live geschrieben.
Erneut mit Kopfschmerzen aufgewacht, dennoch gelaufen. Cowboy-Camping hat den Tag nicht besser gemacht.
Eine Klapperschlange auf dem Trail, Reis in Tortilla und ein ungeplanter Ruhetag.
Heiss, steil und ein Knie das nicht mitspielte. Nach 14 Meilen und einer Fertigmahlzeit hatte ich einiges zu sagen.
Zwei Tage in Julian. Trail Angel in die Stadt, Gamaschen, Nachschub und Admin.
Zum ersten Mal trockenes Zelt und Schlafsack. Eine Klapperschlange, Nüsse, Summer Sausages und 16 Meilen. Der bisher beste Tag.
Schon wieder Feuchtigkeit im Schlafsack. Habe einen Trail-Namen bekommen den ich nicht erwartet hatte — und bin anscheinend schon dafür bekannt.
Noch alles nass. Zweimal verlaufen. Bäume, ein mittelmässiger Burger und gute Gesellschaft.
Um 6 Uhr aufgestanden, Tabasco-Haferflocken und Regen für die halbe Tageshälfte. Meile 32 am Nachmittag.
Es geht los. Eine halbe Meile von der mexikanischen Grenze entfernt, am südlichen Endpunkt des Pacific Crest Trail. Tag eins.