April 20 & 21 — Klapperschlange, Reis und ein Ruhetag

Früh aufgestanden, fühlte mich ok. Ich bin spät losgekommen.

Rice meal, April 20

Ich bin nicht weit gekommen, bevor das Knie wieder Probleme machte. Ich habe gegen Mittag eine Pause gemacht und etwas im Schatten eines Busches gelesen. Nach etwa zwei Stunden bin ich weitergelaufen. Am Ende waren es 10 Meilen — nicht viel, aber besser als am Vortag.

Unterwegs bin ich direkt über eine Klapperschlange gelaufen, die wie ein Stock auf dem Trail lag. Sie hat sich zuerst nicht bewegt. Nach einem Stupser hat sie sich leicht gerührt. Ich habe sie ins Gebüsch geworfen, damit niemand auf sie drauftritt. Meine zweite Klapperschlangen-Begegnung.

Ich habe mein Zelt bei einer Wasserquelle aufgestellt. Fünf der neun Leute dort haben Deutsch gesprochen. Ich habe meinen Reis gekocht und in eine Tortilla gewickelt. Eines der besseren Essen, die ich hier draussen sehe. Die meisten Hiker kochen gar nicht — sie weichen etwas kalt auf oder essen diesen teuren Fertigfood. Jedem das seine.

Am nächsten Tag ging es mir nicht gut. Starke Kopfschmerzen. Ich habe mich für einen Zero-Day entschieden. Es gibt nicht viel zu sagen — ich bin geblieben und habe mich ausgeruht.

Tortilla, April 20
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