April 28 — Sandalen, ein Burger und ein Bunkhouse

Bin am Morgen aufgestanden und erst im Verlauf des Vormittags losgekommen. Habe für einmal Sandalen gewählt — in Ordnung für die Distanz, die ich vorhatte, aber ab und an findet natürlich ein Kieselstein seinen Weg zwischen Fuss und Schuhsohle. Für grössere Distanzen plane ich das nicht.

Nach kurzer Zeit bin ich im Paradise Valley Cafe angekommen. Die machen Burger. Andere waren begeistert — ich fand sie gut, aber nicht aussergewöhnlich.

Von dort habe ich mit ein paar anderen Hikern eine Mitfahrgelegenheit nach Idyllwild gefunden. Einmal da war es eher nervig. Ich musste mir eine neue Stirnlampe kaufen — meine alte habe ich irgendwo verloren — aber die Auswahl hat mich nicht überzeugt. Alles war batteriebetrieben statt mit Akku, vermutlich um das Gewicht gering zu halten. Nicht ideal, aber ich habe mir wohl oder übel eine gekauft.

Dann zur Ranger Station. Heute und morgen geschlossen. Ich hoffe, dass sie die Selbstbedienungszettel für die Bewilligungen rechtzeitig wieder auffüllen. Habe dann online nach der Permit-Situation geschaut — weiterhin nervig. Übernacht-Bewilligungen bekommt man nicht einfach so, also werde ich den betreffenden Abschnitt durchlaufen, ohne zu übernachten.

Es gibt einen Zeltplatz in der Stadt, aber ich bin etwas ausserhalb zum Idyllwild Bunkhouse gelaufen. Die Dusche hat so lange gebraucht, bis warmes Wasser kam, dass ich dachte, es gäbe keines. Gab es dann doch. Gut, wieder einmal sauber zu sein. Die online erwähnte Küche besteht aus einer Mikrowelle, ein paar Tellern und einem Lavabo. Kein Herd, was man beim Wort «Küche» eigentlich erwarten würde. Aber ok. PCT-Hiker bekommen einen Rabatt, was positiv ist. Das Bett ist auch nicht schlecht.

Schaue nun, was ich morgen noch erledigen kann, bevor ich weiterziehe.

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